SSH ist ein böses Tool…

… das gehört eigentlich sofort verboten: es muss einfach ein Hacker-Tool sein, wenn ich mir diesen Auszug aus meinem Log so ansehe:

Jul 5 04:21:37 v32201 sshd[12126]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:38 v32201 sshd[12126]: Failed password for invalid user ts from 88.84.148.58 port 33584 ssh2
Jul 5 04:21:38 v32201 sshd[12199]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:41 v32201 sshd[12199]: Failed password for invalid user ts from 88.84.148.58 port 33764 ssh2
Jul 5 04:21:41 v32201 sshd[13314]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:43 v32201 sshd[13314]: Failed password for invalid user ts from 88.84.148.58 port 33967 ssh2
Jul 5 04:21:43 v32201 sshd[13394]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:45 v32201 sshd[13394]: Failed password for invalid user ts2 from 88.84.148.58 port 34173 ssh2
Jul 5 04:21:45 v32201 sshd[13476]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:48 v32201 sshd[13476]: Failed password for invalid user ts from 88.84.148.58 port 34365 ssh2
Jul 5 04:21:48 v32201 sshd[13582]: (pam_unix) authentication failure; logname= uid=0 euid=0 tty=ssh ruser= rhost=v30898.1blu.de
Jul 5 04:21:50 v32201 sshd[13582]: Failed password for invalid user ts from 88.84.148.58 port 34595 ssh2

das geht so noch seitenweise weiter. Naja vielleicht sollte ich doch mal meinen Server fertig konfigurieren. SSH nur über VPN zu erlauben, dürfte wohl (wie bei meinem alten Server) helfen. Überraschend finde ich, dass mein IMAP-Server noch nie angegriffen wurde. Generell scheinen die Server-Dienste außer sshd nicht angegriffen zu werden. Naja Script-Kiddies muss ich ja auch nicht verstehen 😉

Hallo Neuer Server

Dies ist der erste Eintrag, der auf meinem neuen V-Server erstellt wurde. Viele kennen mein altes Problem: mein Server ist sehr langsam und immer mal wieder ohne einen ersichtlichen Grund ausgefallen. Daher hab ich mir nun einen neuen V-Server bei 1blu bestellt. Tja das hat man davon, wenn man die Kunden nicht über Downtimes informiert, einfach den Rechner ausschaltet für Arbeiten, die am laufenden System hätten durchgeführt werden können (z.B. Eintragen einer weiteren IP-Adresse – dafür neustarten, ja ist das denn Windows oder was?)

Nun hoff ich mal, dass mir dieser neue Server mehr Freude bereiten wird. Es scheint mir, dass er performanter ist. Jedoch ist die Konfiguration etwas komisch. Es läuft ein 2.6.9.er Kernel bei Ubuntu 6.06 – das sollte eigentlich 2.6.16 sein… Dann war sendmail als MTA installiert (no comment). Die /etc/apt/sources.list war nicht vorhanden!?! Naja all diese Probleme kann man lösen 😉

Jetzt installiere ich Postfix.

Und Google ist doch gut…

So viel wurde über die Datensammelwut von Google geschimpft und nun ist es Google, das der Bundesregierung endlich mal zeigt, dass sie es übertreiben. Google droht mit dem Rückzug von GMail falls die Bundesregierung an Ihrer Datensammelwut, aka Vorratsdatenspeicherung, festhält. Vielleicht hat sowas ja mal Erfolg. Wenn Millionen von deutschen Nutzern ihr GMail Konto verlieren, weil Google die eigenen Datenschutzvorgaben nicht mehr erfüllt sieht, wird die Empörung vielleicht doch so groß werden, dass man Schäubles Versuche eine Stasi 2.0 zu errichten noch stoppen kann.

Hoffen wir, dass es nicht so weit kommt und Karlsuhe das ganze vorher stoppt. Dafür wird bei www.vorratsdatenspeicherung.de eine Verfassungsklage vorbereitet, bei der jeder mitmachen kann. Ich habe schon unterschrieben und kann es jedem nur empfehlen.

Nachtrag: SPIEGEL ONLINE berichtet nun ebenfalls davon.

Es ist geschafft

Drei Jahre hat man auf diesen Tag gewartet. Nun ist er da und man weiß nicht, ob man sich freuen oder weinen soll. Mit der heutigen Linux Klausur ist der Theorieteil des Studiums abgeschlossen. Nun nur noch die Diplomarbeit und dann war es das.

Was ist mein Fazit von drei Jahren BA? Eigentlich ist das Studium doch in Ordnung. Man hat schon einiges gelernt – z.B. OSI kannte ich vorher noch nicht. Aber das Hauptstudium war doch schon ziemlich schwach. Wirklich was Neues hab ich in den letzten zwei Semestern nicht mehr gelernt und dafür sind die Noten eigentlich zu schlecht. Ansonsten nehme ich mit, dass ich JEDES Semester zu spät angefangen habe zu lernen. Die beste Phase war eigentlich die Studienarbeit – hat richtig Spaß gemacht. Gelernt hat man vor allem etwas von seinen Kommilitonen, besonders was Linux angeht (hier besonderer Dank an Sebastian).
BA ist machbar!

Hello world!

“First they ignore you, then they laugh at you, then they fight you, then you win.”
Ich gebe auf – ihr habt gewonnen: hier ist mein Blog. Das passiert wenn man eigentlich lernen sollte und stattdessen auf Ideen kommt wie auf dem Server WordPress zu installieren. Mal wieder mich selbst reigelegt: “du hast ja was sinnvolles getan, du könntest ja WordPress bei der Diplomarbeit brauchen”. Tja das habt ihr nun davon. Auch ich gebe nun öffentlich meinen Senf zu allen möglichen Themen – mein Beileid. Also ich werde hier alle auf dem Laufenden halten, die mich nach dem BA-Studium nicht mehr so regelmäßig sehen werden (obwohl ich hoffe, dass man sich regelmäßig treffen wird). Auch meine politischen Ansichten und für mich wichtige News aus der Welt der Bits und Bytes werden hier zu finden sein.

Ich erwarte zwar eigentlich nicht, dass irgendjemand diesen Blog lesen will, trotzdem viel Spaß damit.
Martin